Der Xiaomi Tag: Xiaomis preiswerter AirTag-Konkurrent mit UWB?

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Der Xiaomi Tag: Xiaomis langerwartete Antwort auf AirTag und Co.?

Xiaomi, der Gigant im Tech-Sektor, steht kurz davor, den Markt für Smart Tracker mit seinem ersten eigenen Gerät, dem Xiaomi Tag, aufzumischen. Lange Zeit haben Fans des chinesischen Herstellers auf eine eigene Lösung gewartet, die sich nahtlos ins wachsende HyperOS-Ökosystem einfügt. Während Produkte von Apple, Samsung und Motorola bereits etabliert sind, deutet alles darauf hin, dass Xiaomi nun mit einer äußerst vielversprechenden und preislich attraktiven Alternative in den Ring steigt. Doch was wissen wir wirklich über den mysteriösen Tracker, der im Januar 2026 noch nicht offiziell vorgestellt wurde?

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Der Xiaomi Tag – Von @kacskrz auf x.com geleakte Bilder, mit KI verbessert.

Was wissen wir über den Xiaomi Tag? Design, Technik und die Sache mit dem Akku

Die Informationen rund um den Xiaomi Tag stammen bisher hauptsächlich aus Leaks, Code-Schnipseln von HyperOS und zuverlässigen Berichten aus China und der globalen Tech-Szene. Auch wenn Xiaomi selbst noch schweigt, zeichnet sich ein klares Bild ab.

Ovales Design und wechselbare Batterie

Im Gegensatz zum perfekt runden Apple AirTag scheint der Xiaomi Tag ein ovales Design zu erhalten. Diese Form könnte nicht nur ein optisches Unterscheidungsmerkmal sein, sondern auch praktische Vorteile bei der Anbringung bieten. Was die Stromversorgung angeht, setzt Xiaomi auf eine bewährte Lösung: Eine austauschbare CR2032-Knopfzelle. Das ist eine gute Nachricht, denn diese Batterien sind weit verbreitet und garantieren eine erwartete Laufzeit von etwa 9-12 Monaten – ähnlich wie bei den Hauptkonkurrenten. Damit entfällt der Ärger mit fest verbauten Akkus, die irgendwann nachlassen.

Bluetooth, UWB und Google Find My Device: Präzision auf Knopfdruck

Technologisch scheint der Xiaomi Tag bestens ausgestattet zu sein. Er wird voraussichtlich sowohl Bluetooth als auch Ultra-Wideband (UWB) unterstützen. UWB ist der Schlüssel zur präzisen Nahortung, bekannt als „Precision Finding“, bei der Nutzer über eine Richtungsanzeige und Entfernungsangaben in Metern direkt zu ihrem verlorenen Gegenstand geleitet werden. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber einfachen Bluetooth-Trackern.

Die Integration in das Google Find My Device-Netzwerk ist ein weiteres Highlight. Der Xiaomi Tag würde sich damit den Geräten wie dem Moto Tag, Chipolo Point oder Pebblebee anschließen und die immense Reichweite des Android-Netzwerks nutzen. Das bedeutet, dass Millionen von Android-Smartphones weltweit dabei helfen könnten, verlorene Xiaomi Tags zu orten. Ein Schritt, der Xiaomis Strategie untermauert, seine Produkte stärker in bestehende Ökosysteme zu integrieren, wie auch die Entwicklungen rund um HyperOS zeigen.

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Preis und voraussichtlicher Launch des Xiaomi Tag

Einer der spannendsten Aspekte des Xiaomi Tag ist zweifellos sein potenzieller Preis und die Frage, wann er endlich auf den Markt kommt.

Ein Preis, der die Konkurrenz herausfordert

Starke Gerüchte deuten auf einen Preis von etwa 25 US-Dollar hin, was umgerechnet ungefähr 149-179 Yuan oder 25-30 Euro entsprechen würde. Das wäre eine signifikante Ansage an die Konkurrenz:

  • Apple AirTag: ca. 29-35 €
  • Motorola Moto Tag: ca. 29-35 €
  • Samsung Galaxy SmartTag2: ca. 29-35 €

Sollte sich dieser Preis bestätigen, würde der Xiaomi Tag zu einer äußerst attraktiven Option für preisbewusste Käufer, die dennoch nicht auf fortschrittliche Funktionen wie UWB verzichten möchten. Xiaomis Expertise in der Herstellung von IoT-Geräten und Wearables mit einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis – man denke an intelligente Ringe oder Kopfhörer – lässt hoffen, dass der Tag diese Tradition fortsetzt.

Wann kommt der Xiaomi Tag endlich?

Ursprünglich wurde der 26. Dezember 2025 als mögliches Launch-Datum gehandelt, zusammen mit dem Xiaomi 17 Ultra, der Xiaomi Watch 6 und den Buds 5 in China. Da es jedoch keine offizielle Bestätigung an diesem Tag gab und auch keine globalen Pressemitteilungen, wird der offizielle Launch für das erste Quartal 2026 (Januar-März) vermutet. Es ist auch denkbar, dass ein Start zuerst nur in China erfolgt, bevor der Tag global ausgerollt wird. Geduld ist hier leider das Stichwort, aber die Anzeichen verdichten sich, dass es bald so weit sein könnte.

Die Gerüchteküche brodelt: Quellensicherheit und offene Fragen

Trotz der Fülle an Informationen bleiben, wie bei jedem vorab geleakten Produkt, einige Unsicherheiten und wichtige Fragen offen.

Vertrauenswürdige Quellen und konsistente Leaks

Die Glaubwürdigkeit der Informationen zum Xiaomi Tag ist bemerkenswert hoch. Zahlreiche unabhängige Quellen haben seit Dezember 2025 bis Januar 2026 konsistente Daten geliefert:

  • GSMArena: Hat zwei detaillierte Artikel mit Screenshots aus dem HyperOS-Code veröffentlicht.
  • Android Headlines, Gizchina, PhoneArena, Android Authority: Haben ebenfalls über die Leaks berichtet.
  • Chinesischer Leaker „Repeater 002“ (Weibo): Er war derjenige, der die ersten echten Fotos und die UWB-Unterstützung erwähnte.
  • HyperOS-Quellcode: Hier wurden der Name „Xiaomi Tag“, die ovale Form und die CR2032-Batterie gefunden.

Diese Konsistenz über verschiedene Kanäle hinweg stärkt das Vertrauen in die bisherigen Erkenntnisse. Es gibt keine nennenswerten Widersprüche bezüglich Form, Technologien oder dem voraussichtlichen Erscheinungsdatum.

Was noch unklar ist: Wasserfestigkeit und Anti-Stalking

Trotz aller positiven Vorzeichen gibt es drei Kernpunkte, bei denen derzeit noch echte Ungewissheit herrscht:

  • Google Find My Device – Voller Support? Wird der Xiaomi Tag von Tag eins an den vollständigen globalen Support des Google Find My Device-Netzwerks erhalten? Das Netzwerk von Google ist in vielen Ländern noch deutlich schwächer als das von Apple. Ein breiter Rollout ist entscheidend.
  • IP67/IP68 Wasserbeständigkeit? Werden wir eine Wasser- und Staubresistenz wie bei den Hauptkonkurrenten (IP67 oder IP68) sehen? Das wäre ein wichtiges Qualitätsmerkmal für einen Alltagsgegenstand, der oft draußen oder in Rucksäcken landet. Man denke an die Robustheit, die man von einem Redmi Note 15 Pro erwarten würde.
  • Effektiver Anti-Stalking-Schutz? Wird Xiaomi effektive Anti-Stalking-Maßnahmen implementieren, wie automatische Warnmeldungen, wenn ein unbekannter Tag dem Nutzer über einen längeren Zeitraum folgt? Dies ist ein ethischer und sicherheitsrelevanter Aspekt, der bei Trackern zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Solange es keine physischen Geräte und unabhängigen Tests gibt, bleiben Aussagen zur UWB-Genauigkeit, tatsächlichen Reichweite, Netzwerkzuverlässigkeit oder Verarbeitungsqualität reine Spekulation.

Xiaomi Tag im Vergleich: Wo steht er jetzt?

Der aktuelle Status des Xiaomi Tag lässt sich wie folgt zusammenfassen:

AspektAktueller StatusVertrauensniveau
Design (oval)Bestätigt (Code + Leaks)Hoch
Batterie (CR2032)BestätigtHoch
Bluetooth + UWBSehr wahrscheinlichHoch
Google Find My DeviceErwartetMittel-Hoch
Launch Dez. 2025Nicht erfolgt → wahrscheinlich Q1 2026Mittel
Preis (~25 USD)Konsistente GerüchteMittel
Reviews / Reale TestsKeine veröffentlichtKeines

Fazit: Vielversprechend, aber noch ein Phantom

Der Xiaomi Tag klingt auf dem Papier äußerst vielversprechend: günstig, mit UWB-Technologie, austauschbarer Batterie und der Unterstützung einer renommierten Marke. Er hat das Potenzial, ein echter Game Changer im Bereich der Smart Tracker zu werden und die Konkurrenz gehörig unter Druck zu setzen. Doch im Januar 2026 ist er noch immer ein Produkt, das hauptsächlich aus Leaks und Gerüchten besteht. Wir können ihn weder kaufen noch seine tatsächliche Leistung bewerten. Wer aktuell einen Android-kompatiblen Tracker sucht, findet in Geräten wie dem Moto Tag, Chipolo Point oder Pebblebee bereits erprobte Alternativen. Wir auf allesxiaomi.de sind gespannt und werden Sie informieren, sobald der Xiaomi Tag offiziell vorgestellt wird und erste unabhängige Tests vorliegen – hoffentlich schon bald im Frühjahr 2026. Bis dahin bleibt viel Hype und null reale Erfahrung.


Die Bilder wurden basierend auf einem Leak von @kacskrz auf x.com erstellt und anschließend mithilfe künstlicher Intelligenz verbessert, wodurch eine klarere, detailliertere und visuell ansprechendere Darstellung des geleakten Materials entstand.

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