HyperOS 3 auf dem Redmi Note 13 Pro+: Android 16 im Test

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HyperOS 3 auf dem Redmi Note 13 Pro+: Ein persönlicher Erfahrungsbericht nach der Android 16-Aktualisierung

Seit einigen Tagen nutze ich mein Redmi Note 13 Pro+ mit der neuesten HyperOS 3-Aktualisierung, die auf Android 16 basiert, als Hauptgerät. Als langjähriger Xiaomi-Nutzer, der bereits mit MIUI 13 und den ersten beiden HyperOS-Versionen vertraut ist, hatte ich hohe Erwartungen an dieses Update. Mein Redmi Note 13 Pro+ mit seinem starken Dimensity 7200-Ultra und dem beeindruckenden 120-Hz-AMOLED-Curved-Display war schon immer ein zuverlässiger Begleiter. Die etwa 6 GB große Aktualisierung hat einige bemerkenswerte Veränderungen mit sich gebracht, sowohl positive als auch solche, die noch Raum für Verbesserungen lassen. Hier teile ich meine unverfälschte Erfahrung.

Das begeistert mich an HyperOS 3 auf dem Redmi Note 13 Pro+

HyperOS 3 auf dem Redmi Note 13 Pro+ -
HyperOS 3 auf dem Redmi Note 13 Pro+

Verbesserte Animationen und allgemeine Flüssigkeit

Xiaomi hat nicht zu viel versprochen: Die angekündigten über 100 verfeinerten Animationen sind spürbar. Das Scrollen in sozialen Medien, das Öffnen von Apps aus dem Sperrbildschirm heraus oder der Wechsel zwischen Anwendungen fühlen sich deutlich geschmeidiger an. Mein Note 13 Pro+ lief schon mit HyperOS 2 gut, aber jetzt scheint das System regelrecht aufzublühen. Mikro-Ruckler im Launcher oder der App-Übersicht gehören der Vergangenheit an.

HyperIsland – Xiaomis Antwort auf die Dynamic Island

Für mich ist das HyperIsland das absolute Highlight. Anfangs skeptisch, nutze ich es nun ständig. Beim Musikhören über Spotify oder YouTube Music kann ich die Wiedergabe direkt über diese „Insel“ steuern, ohne die aktuelle Anwendung verlassen zu müssen. Auch Timer, eingehende Anrufe oder Sprachrekorder werden hier angezeigt. Die Integration mit Apps von Drittanbietern funktioniert hervorragend und vermittelt ein modernes, nützliches Gefühl. Es erinnert mich daran, warum ich Xiaomi-Geräte so schätze: innovative Funktionen, die andere erst spät kopieren.

Bessere Akkuverwaltung und Leistung

Der Dimensity 7200-Ultra ist zwar nicht der absolute Spitzenchip auf dem Markt, aber HyperOS 3 optimiert den Energieverbrauch deutlich besser. Zuvor verlor ich über Nacht etwa 8-10 % Akku; jetzt sind es nur noch 3-5 %. Im gemischten Einsatz (soziale Medien, WhatsApp, etwas YouTube, Fotos) erreiche ich problemlos 7-8 Stunden Bildschirmzeit, und das bei konstant aktiven 120 Hz. Der optimierte Kernel und der „Hot Instructions Compiler“ sorgen dafür, dass sich das Gerät bei leichten Multitasking-Aufgaben spürbar schneller anfühlt.

Personalisierbarkeit von Sperrbildschirm und Widgets

Die neuen Sperrbildschirmstile sind fantastisch. Ich kann interaktive Widgets hinzufügen, den Uhrstil mit verschiedenen Animationen anpassen oder Schnellzugriffe für Kamera und Taschenlampe integrieren, ohne dass es überladen wirkt. Auch die Always-On-Display (AOD)-Optionen bieten mehr Gestaltungsspielraum mit minimalistischen oder informativen Designs. Ich habe Stunden damit verbracht, verschiedene Kombinationen auszuprobieren und ändere sie alle paar Tage.

Integration ins Ökosystem und verbesserte Privatsphäre

Auch wenn ich nicht viele Xiaomi-Geräte besitze, fühlt sich die Verbindung zu meinem Tablet und meinen Kopfhörern stabiler an. Darüber hinaus geben mir die neuen Datenschutzeinstellungen mit feineren Kontrollen über Berechtigungen und Tracker ein beruhigendes Gefühl. Ich bin zwar kein Paranoiker, aber ich schätze es sehr, dass Xiaomi hier mehr Aufmerksamkeit schenkt.

Kleine Details, die das Erlebnis abrunden

Das neu gestaltete Kontrollzentrum mit größeren, aktiveren Schaltflächen, die verbesserte Handhabung von schwebenden Fenstern (besonders nützlich auf großen Displays) und sogar die reaktionsfreudigere Tastatur tragen alle zu einem „Premium“-Gefühl bei einem Mittelklasse-High-End-Gerät bei.


Was mir weniger gut gefällt (oder mich sogar ärgert)

Bloatware und vorinstallierte Apps

Obwohl HyperOS 3 das System im Vergleich zu MIUI etwas bereinigt, sind immer noch Spiele, Finanz-Apps, „Cleaner“ und Werbeangebote vorinstalliert, die ich manuell deinstallieren oder deaktivieren muss. Im Jahr 2026 hätte ich hier weniger erwartet. Jedes Mal, wenn ich die Ordner „Tools“ oder „Spiele“ öffne, erinnere ich mich, warum viele Nutzer zu Drittanbieter-Launchern greifen.

Einige kleinere Bugs bestehen fort

Ich hatte ein paar zufällige Neustarts (besonders nach 30-40 Minuten Gaming) und einmal blieb Bluetooth „eingefroren“, als ich versuchte, meine Kopfhörer zu verbinden. Nichts Dramatisches, aber nach einem so großen Update hätte ich anfangs null Probleme erwartet. Xiaomi veröffentlicht jedoch bereits Patches für verschiedene Modelle (einschließlich der Redmi Note 13-Serie), daher bin ich zuversichtlich, dass diese bald behoben werden.

Die Kamera erhält keine drastischen Verbesserungen

Der 200-MP-Hauptsensor ist bei guten Lichtverhältnissen nach wie vor großartig, aber HyperOS 3 bringt keine revolutionären neuen Modi oder spürbaren Verbesserungen bei der Nacht- oder Porträtverarbeitung. Ich habe das Gefühl, dass der fotografische Teil im Vergleich zur Software etwas zurückbleibt. Das beworbene „DeepThink“ oder die KI-Funktionen sind eher bei der Fotobearbeitung als bei der direkten Aufnahme bemerkbar.

Akkuverbrauch im Standby bei vielen Benachrichtigungen

Obwohl sich die Akkulaufzeit verbessert hat, steigt der nächtliche Drain auf 6-7 %, wenn ich viele Apps mit Push-Benachrichtigungen (Telegram, Instagram, E-Mail) aktiv lasse. Das ist nicht schlecht, aber ich hatte bei der App-Ruhezustandsverwaltung mehr Aggressivität erwartet.

Das Design ist immer noch stark von iOS „inspiriert“

Es stört mich nicht völlig (tatsächlich mag ich den sauberen Look), aber manchmal habe ich das Gefühl, dass Xiaomi zu viel kopiert: die Insel, das Kontrollzentrum, die Animationen… Ich verstehe, dass sie konkurrieren wollen, aber ein einzigartigerer Touch wäre nicht schlecht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass HyperOS 3 meinem Redmi Note 13 Pro+ neues Leben einhaucht. Es ist nicht perfekt, aber es ist deutlich spürbar, dass Xiaomi Feedback berücksichtigt und sein System verfeinert. Für ein Gerät, das bereits über zwei Jahre auf dem Markt ist (erschienen 2023-2024), ist der Erhalt von Android 16 mit diesen Verbesserungen ein großer Pluspunkt. Wenn Sie über ein Update nachgedacht haben, sage ich: Ja, tun Sie es. Das tägliche Erlebnis wird dadurch deutlich angenehmer.

FAQs zum HyperOS 3 Update

1. Lohnt sich das Update auf HyperOS 3 für das Redmi Note 13 Pro+ trotz des Alters (2023-2024)?

Absolut. Sie erhalten Android 16, deutlich flüssigere Animationen, eine bessere Akkulaufzeit und das nützliche HyperIsland. Kleinere Bugs scheinen schnell durch Patches behoben zu werden. Wenn Ihr Gerät bisher gut lief, wird das Update es moderner machen und für ein bis zwei weitere Jahre fit halten.

2. Gibt es viele schwerwiegende Bugs in HyperOS 3 für dieses Modell?

In meiner Erfahrung gab es keine gravierenden Probleme. Gelegentliche zufällige Neustarts, vereinzelte Bluetooth-Probleme und sehr leichte Verzögerungen beim anspruchsvollen Gaming, aber nichts, was das Gerät unbrauchbar macht. Xiaomi hat bereits Patches für viele Redmi Note 13-Modelle veröffentlicht. Wenn Sie etwas Ungewöhnliches bemerken, warten Sie auf den nächsten Patch oder melden Sie es der Xiaomi Community.

3. Wie lange hält der Akku bei täglicher Nutzung mit HyperOS 3 tatsächlich?

In meinem Fall (dauerhaft 120 Hz, Auto-Helligkeit, soziale Medien + YouTube + Fotos + etwas leichtes Gaming) erreiche ich 7-8 Stunden Bildschirmzeit mit 30-35 % Restakku am Ende des Tages. Das ist eine klare Verbesserung gegenüber HyperOS 2. Die genaue Dauer hängt stark von Ihrer Konfiguration der Benachrichtigungen und der Energiesparmodi ab.

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